Spielbericht Hattrick

On 5. September 2016

“Wenn man alles in letzter Minute erledigt, dauert´s auch nur eine Minute.”, lautet eine vielzitierte Studentenweisheit. Wenn man allerdings die letzte Minute ganz knapp um 3 Wochen verpasst, hat man danach die dreifache Arbeit. Auch nicht gerade leichter wird´s, wenn man nach dem Sommerurlaub auf Malle noch immer an einer kleinen Ballermann-Demenz leidet und sich kaum mehr an Dinge erinnert, die vor mehr als 9 1/2 Minuten passiert sind. Trotz allem versuchen wir hier die letzten Erinnerungskrümel in unserem Kürbis zusammenzukratzen, um die letzten drei Partien der Sportfreunde knapp zusammenzufassen.

 

Vorarlberger Hobby Cup

2011_04_18 SFN - Thüringerberg 014_400x600

Visualisiert schon vor der Partie entscheidende Spielsituationen, um dem Gegenspieler immer einen Schritt voraus zu sein: Martin “Pippo” Bröll.

Der Gegner, irgendeine Mannschaft aus Dornbirn (oder Malle), wärmte vor dem Spiel zwar auf wie die zum Fußballspielen gezwungene Null-Bock-Generation, zeigte rechtzeitig mit dem Anpfiff dann aber doch Emotionen. Nach dem raschen Doppelpack von Martin Bröll dann sogar etwas zu viele, der Schiedsrichter war gezwungen einen Spieler zum Abreagieren für 10 Minuten des Platzes zu verweisen. Dennoch mussten die Sportfreunde, die das Spiel trotz weniger Torchancen bis dahin gut unter Kontrolle hatten, gegen Ende der ersten Halbzeit noch den 1:2 Gegentreffer hinnehmen. Nach dem Seitenwechsel rannten die Nofler dann im Minutentakt auf das Tor der Gäste aus Dornbirn (oder Malle) an, verbrieten aber mehr Großchancen als ein Lehrling bei McDonalds Fleischlaibchen. Um der ältesten Fußballerweisheit vorzubeugen nahm dann Joachim Stadelmann die Sache doch mal in die Hand und erzielte das vorentscheidende 3:1. Der Fisch war gelutscht, Torwart Rene Ritter wurde gegen Ende dennoch ein wenig Bewegungstherapie gegönnt. Nach 90 mittelprächtigen Minuten war dann aber der Halbfinaleinzug endgültig eingetütet.

SFN – Ballermann Dornbirn     3:1 (2:1)

Torfolge:

1:0, 2:0 – Martin Bröll

2:1 – BD

3:1 – Joachim Stadelmann

Man of the Race

Martin Bröll knipste gleich in der ersten halben Stunde zwei Mal wie Pippo Inzaghi zu seinen besten Zeiten und brachte so die Sportfreunde in einer ansonsten chancenarmen ersten Halbzeit auf die Siegerstraße, bewahrte nebenbei damit auch gleich noch seine abschlussschwachen Sturmkollegen in Halbzeit Zwei vor einer Trainerschelte. Vergellt´s Gott!

 

Schlager gegen den FC Weiler

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Fast so klein wie dieses Bild und trotzdem meistens der Größte: Marte “Malocher” Malin

Dass der FC Weiler sich dieses Jahr die Hobbyligakrone würde aufsetzen, war mehr oder noch mehr bereits vor der Partie fix. Dass die Sportfreunde dem Heimteam den Titel nicht unbedingt durch eine Niederlage im direkten Duell ermöglichen wollten, ebenso. Anders als beim klaren 4:0 Erfolg der Nofler in der ersten Cuprunde hatte der FC Weiler diesmal wieder alle Topstars an Board und zeigte auch von Anfang an, warum sie ganz oben stehen. Die Gäste hatten arge Probleme im Spielaufbau, konnten sich vorne kaum festsetzen und hinten ging man oftmals zu lasch in die Zweikämpfe. So brauchte es schon einen gut aufgelegten Rene Ritter im Tor und eine große Portion Glück, um nicht frühzeitig in Rückstand zu geraten. Als man sich gegen Ende der ersten 45 Minuten dann etwas befreien konnte, erzielte Andreas Amann entgegen dem Spielverlauf den 1:0-Führungstreffer. Mit der Führung im Rücken gestalteten die Sportfreunde die zweite Halbzeit dann deutlich geschmeidiger, waren bissiger in den Zweikämpfen und hatten die Partie ganz gut im Griff. Noch besser, als Steini Steinwidder nach Vorarbeit von Marte Malin das 2:0 erzielte. Wie bereits in allen anderen Partien gegen Weiler und den FC Fraxern, schon fast traditionell die Mitbewerber der Sportfreunde um den Meistertitel, verspielte man auch an diesem Tag am Ende noch einen zwei-Tore-Vorsprung und musste sich durch zwei späte Treffer – der Ausgleich war dabei aufgrund eines ausgebliebenen Foulpfiffs besonders bitter – noch mit einem eigentlich eh gerechten Remis zufrieden geben. Zumindest hat man das Minimalziel der verhinderten vorzeitigen Meistermache erreicht und durfte am Ende trotzdem feiern, nämlich die große Drei von Torwart Rene. Zu feiern gab´s inzwischen auch beim FC Weiler was: Nach einem souveränen Sieg letzte Woche holten sie sich verdient den Meistertitel der Hobbyliga 2016 – wir gratulieren!! Und sobald die noch fehlenden Teile im El Capitan wieder auftauchen, liefern wir den Wanderpokal gerne für ein Jahr nach Weiler.

FC Weiler – SFN     2:2 (0:1)

Torfolge:

0:1 – Andreas Amann

0:2 – Steini Steinwidder

1:2, 2:2 – FCW

Man of the Race:

Marte Malin. Konnte zwar diesmal keinem Mitspieler ein Tor stehlen, ackerte aber unermüdlich, gewann 103% seiner Zweikämpfe, war auch in Halbzeit 1 einer der wenigen Lichtblicke bei den Noflern und bereitete auch noch das 2:0 mustergültig per Stanglpass vor. Wir sagen: Mal besser. Mal Marte.

 

Meisterschaftsspiel gegen den FC Klaus

Mit einer Rumpfelf traten die Nofler vergangene Woche gegen den FC Klaus an, da nach dem enttäuschenden Remis gegen den Neo-Meister Weiler die halbe Mannschaft auf Mentalkur nach Ibiza verreist war. Der Rest vom Fest ging´s dann eher gemütlich an und trotzdem recht früh mit 2:0 in Führung. Mit dem ersten Angriff nach dem 1:2 – Anschlusstreffer konnte man sofort wieder den alten zwei-Tore-Vorsprung herstellen, wurde aber postwendend mit dem 2:3 in die Pause befördert. Mit mehr Elan gings dann in Halbzeit Zwei, was zu einigen schönen Toren und einer komfortablen 7:2-Zwischenstand führte. Dann wandte man sich wieder etwas vom Fußballspiel ab und der eigentlichen Kernkompetenz der Sportfreunden zu: dem Streitgespräch. Die entstandende Unruhe nutze das Heimteam und pirschte sich auf 4:7 heran, was zu noch mehr Unruhe im Spiel führte. Spieler beider Teams diskutierten mit Gegenspielern, dem Schiedsrichter, wahllosen Menschen aus dem Publikum und verirrten Wanderern von der Hohen Kugel. Auch zwei weitere Treffer der Nofler in der Schlussphase konnten den Disput nicht vollständig auflösen. Zumindest war für Gesprächsbedarf nach Spielende gesorgt.

FC Klaus – SFN     4:9 (2:3)

Tore:

2x Manuel Leiler

4x Joachim Stadelmann

3x Andreas Amann

Men of the Race:

Gleich zwei Jungs und ein alter Mann haben heute besonders herausgestochen. Einer davon war Manuel Leiler, der gleich bei seinem Startelfdebut zwei Tore erzielen konnte, noch dazu eines per herrlichem Aussenristheber. Zur Belohnung darf der junge Mann im nächsten Training Bier und Landjäger mitbringen, wir gratuliere herzlichst! Dann war da natürlich Joachim “mehr Assists wia da Özil” Stadelmann, der seine blendende Form auch heute wieder unter Beweis stellte und gleich vier Hütten zum Sieg beisteuerte. Besonders erwähnenswert der herrliche Freistoßtreffer gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit, der die Nofler auf die Siegerstraße brachte. Last but not least gab Altmeister Mike Lang ein Comeback und geigte im Mittelfeld wie Fidler Castro (oder so) zu seinen besten Zeiten. Wir ziehen den Hut und sagen: Shampoo, Shampoo, Mr. Mad Mike!

Manu banu

Hatte auch im Fraxner Pyronebel stets den Durchblick: Doppelpacker Manu Leiler.

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Lässt auch 30 Jahre nach seinem Hobbyligadebut noch die Herzen der BRAVO-Leserinnen höher schlagen: Mr. Mad Mike!

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Und nächstes Mal in der BRAVO: Der Starschnitt von Surferboy Joachim Stadelmann. Grrrrrrrrrrr!

 

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