Zwei Siege zum Auftakt der Englischen Woche

On 4. Juni 2017

Zwei schwere Auswärtsspiele standen bei den Sportfreunden vergangene Woche auf dem Programm. Zunächst ging es auswärts gegen den FC Fraxern, gegen den man letzte Saison die einzige Meisterschaftsniederlage bezogen hat und auch im Cup-Halbfinale unterlegen war. Nur zwei Tage später ging es dann zum in guter Form spielenden FC Zwischenwasser.

Pyrrhussieg in Fraxern Ein Bild von einem Mann. Der Mann auf dem Bild heißt Mix Steinwidder.

In Fraxern starteten die Nofler inferior, die Hausherren fanden bei den Sportfreunden mehr Löcher in der Abwehr vor als in einem Schweizer Käsereifachverkäuferkittel, der wirklich sehr viele Löcher hat. Also wirklich viele. Schon nach 5 Minuten nutzte der FC Fraxern dies zur 1:0 – Führung. Die Sportfreunde schlugen aber postwendend zurück: Nach einem Eckball der Gastgeber und einem Befreiungsschlag landete das Leder an der Mittellinie bei Andreas Amann, der es – bereits in der 8. Minute mit letzter Kraft – übers halbe Spielfeld führte und auf Michael Steinwidder flankte, der genau dort stand, wo ein Goalgetter zu stehen hat, und sicher zum Ausgleich einnetzte.
Auch nach dem Ausgleich bekamen die Nofler aber keine Ordnung in ihr Spiel und so gelang dem FC Fraxern bereits in der 12. Minute erneut die Führung, nachdem ein Stürmer bei einem Standard am 5er so alleine gelassen wurde wie ein pickeliger Teenager mit Topfhaarschnitt beim Abschlussball. Auch diesmal hatten die Nofler aber die passende Antwort parat und konnten wieder schnell durch Stefan Schöch ausgleichen, der sich zuvor in Arbeitsteilung mit Fabian Lins durch die gegnerischen Verteidigungsreihen gekämpft hatte. Die Sportfreunde gingen am Ende sogar mit einer 3:2 – Führung in die Pause, nachdem Michi Steinwidder eine herrliche Flanke von Rene Dobler in seinen bereits zweiten Treffer an diesem Tag ummünzen konnte. Die Führung täuschte ein wenig darüber hinweg, dass die Fraxner in der ersten Halbzeit deutlich mehr Torchancen als die Nofler vorfanden. Zudem reklamierten sie bei zwei Aktionen binnen 5 Sekunden gleich zwei Mal Elfmeter – viel war es zwar nicht, so mancher Schiedsrichter hätte da aber wohl auf Penalty entschieden. Ob der Effizienz der Gäste war die Führung zwar auch nicht ganz unverdient, durchaus aber glücklich.

Nach der Pause hatten die Sportfreunde das Geschehen dann deutlich besser im Griff und ließen die Hausherren kaum noch zu guten Chancen kommen. Sie selbst hatten auch nicht viele, kamen aber durch einen Elfmeter und Michael Steinwidders dritten Treffer aber zu einem weiteren Tor. Steini hätte dann beinahe noch ein viertes Goal erzielt, scheiterte aber herausragend reagierenden Schlussmann, der den Ball noch an die Unterkante der Querlatte ablenken konnte. Auch Mario Fritsch traf kurz vor Schluss noch den Balken. Am Ende konnten die Nofler aber dann, vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit durchaus verdient, drei wichtige Punkte für sich verbuchen. Für den Sieg bezahlten die Sportfreunde allerdings einen hohen Preis: Christof Schöch, wichtige Stütze und in dieser Saison permanent in Hochform agierend, fiel mit Verdacht auf eine schwere Verletzung aus, sogar ein Ende seiner Kickerlaufbahn steht im Raum. Wir wünschen gute Besserung!

FC Fraxern – Sportfreunde Nofels    2:4  (2:3)

Torfolge:
1:0 – FC Fraxern
1:1 – Michael Steinwidder
2:1 – FCF
2:2 – Stefan Schöch
2:3, 2:4 – Michael Steinwidder

Man of the Race
Mit drei Toren schoss uns Michael Steinwidder praktisch im Alleingang zum Sieg, so ganz nebenbei leistete der „verbohrte Krieger“, wie er von der Konkurrenz frühmorgens in Minimaltechnoetablissements liebevoll genannt und dafür mit gratis Wodka belohnt wird, auch noch sehr viel wichtige Defensivarbeit. Grandissimo!

 

Kantersieg in Zwischenwasser Marte Malin - Ein Mann wie eine Maschine

Trotz nur einem Tag Pause und erneuten Temperaturen, fast so heiß wie Joachim Stadelmann zu Surfer Boy – Zeiten, präsentierten sich die Nofler am Freitag in Sulz gegen den FC Zwischenwasser von Anfang an viel spritziger und wacher als in Fraxern. Praktisch im Minutentakt erspielte man sich Torchancen und sorgte früh für klare Verhältnisse. Nach der Führung durch Andreas Amann (herrliche Vorarbeit durch Christoph Grabher), einer formvollendeten Volleyabnahme von Christoph Grabhers Ecke durch Fabian Lins zum 2:0 und zwei weiteren Treffern, vergaben die Nofler Stürmer einige weitere hochkarätige Möglichkeiten, teilweise so fahrlässig wie Ü-25-K-Shake-Besuche ohne Ohropax. Der Gastgeber kam selbst allerdings kaum zu Chancen, am Ende der ersten Halbzeit aber immerhin noch zum 1:4 Anschlusstreffer.
Auch nach der Pause änderte sich wenig, die Nofler waren die bessere Mannschaft und hatten ein deutliches Chancenplus auf ihrer Seite. Neben einem vierten Treffer von Andreas Amann konnten sich auch Christof Grabher, Michael Steinwidder und Mario Fritsch in die Torschützenliste eintragen. Letzterer leitete nach seiner Einwechslung das Tor mit einem Laufpass bei seiner allerersten Ballberührung selbst ein und erzielte es mit seiner zweiten – bombensicher mit einem Gurkerl aus 11 Metern. Leider bleibt den Noflern allerdings das Verletzungspech treu, mit Sebi Reiner musste bereits der zweite Libero verletzte auf die Bank. Die teilweise notwendigen wilden Aufstellungswechsel konnte der FCZ allerdings nicht für sich nutzen, selbst ein Elfmeter wurde gegen Ende noch vergeben. Zumindest in der dritten Halbzeit waren die Teams dann allerdings ebenbürtig, die Nofler stießen (mehrfach) auf das kommende Papaglück von Mathias Mätzler an und genossen die tolle Verpflegung vor Ort (…und vereinzelt später noch anderorts).

FC Zwischenwasser – Sportfreunde Nofels  1:8  (1:4)

Aufstellung:
Rene Ritter – Sebi Reiner (Martin Bröll), Peter Amann, Mathias Mätzler – Rene Dobler (Fabio Dolinar), Fabian Lins, Martin Malin, Joachim Stadelmann (Mario Fritsch), Christoph Grabher, Michael Steinwidder, Andreas Amann
Torfolge:
0:1 – Andreas Amann
0:2 – Fabian Lins
0:3, 0:4 – Andreas Amann
1:4 – FCZ
1:5 – Andreas Amann
1:6 – Christoph Grabher
1:7 – Mario Fritsch
1:8 – Michael Steinwidder

Man of the Race
Trotz gleich mehrerer sensationeller Assists (plus Tor) von Christoph Grabher und der bemerkenswerten Leistung von Fabian Lins, bereits zum zweiten Mal in Folge keine Gelbe Karte zu kassieren, wird für seine beständig grandiosen Leistungen in dieser Saison und die Organisation des aktuell wohl besten Mittelfelds der Hobbyliga diesmal Spielertrainer Martin Malin von Heinz Prüller ausgezeichnet. Xavi Hernandez, ehemals Weltkicker, inzwischen ebenfalls Hobbyliga-Spieler in Katar, sagte auf Anfrage der sportfreunde-nofels.at-Redaktion dazu: „Se lo ha ganado.“ Damit ist wohl alles gesagt.

 

Chance auf Revanche bekommt der FC Zwischenwasser schon kommenden Montag (26.06.) beim letzten Saisonheimspiel der Sportfreunde vor der Sommerpause und überhaupt. Ankick ist wie immer um 20:00 Uhr am Sportplatz Gisingen (3er-Platz / Place to be).

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