SPANNUNG PUR IN DER PARTIE MEISTER VS CUPSIEGER

On 14. Mai 2013

Am Montag dem 13.5. war es wieder so weit. Die starke Mannschaft aus Fraxern fand den Weg vom Berg hinab bis in die Ebenen der Gisinger Au, wo sie die kampfbereiten Nofler bereits erwarteten. Im Vorjahr konnte der amtierende Meister die Begegnung für sich entscheiden, was den Siegeswillen der Gastgeber nur noch bestärkte. Einem spannenden Fußballabend stand also nichts mehr im Weg.

Den Spielern beider Mannschaften war von Beginn an anzumerken wie wichtig diese Partie für jeden einzelnen ist. Die Nervosität und die damit verbundenen Fehlpässe und sinnlosen Ballverluste waren vor allem auf der Seite der Sportfreude zu spüren. Immer wieder wurden Versuche gestartet die Abwehr der Gäste mit hohen Bällen zu überraschen, die bei der etwas verhaltenen Durchschnittsgröße der Nofler Angriffsspezialisten meiste keinen Anlass zur Beunruhigung für die “grünen aus den Bergen“ hervorrief. In dieser Phase des Spiels waren es die Fraxner die mehr Druck auf das Tor von Doc. Rene Ritter erzeugen konnten. Trotzdem konnten die Sportfreunde mit knapper, bis zu diesem Zeitpunkt noch unverdienter Führung in die Halbzeitpause gehen. Nach starker Flanke von Mathias Mätzler konnte Andi Margreiter den abgefälschten Ball mit viel Gefühl über den großgewachsenen Torwart köpfeln.

In ähnlicher Weise erlebten die mitgereisten Fans aus Fraxern und Nofels die Anfangsminuten der zweiten Spielhälfte. Doch schon nach kurzer Zeit hatten die Sportfreunde den größeren Anteil vom Spiel, waren aber nicht in der Lage nennenswerte Torchancen herauszuspielen. Auch auf der anderen Seite blieben die Angreifer meist ungefährlich und konnten von der Nofler Abwehr in Schach gehalten werden. Dies änderte sich als ein engagierter Spieler der Gäste einen Freistoß aus aussichtsreicher Flankenposition mit Präzision in den Fünfmeterraum der Sportfreunde zirkelte, wo sich der Angreifer mit schöner Direktannahme und eiskaltem Einschuss ins kurze Eck, bei seinem Assist-Geber bedankte. Leider konnte der durchaus verhinderbare Treffer vom zuständigen Nofler Abwehrspieler nicht vereitelt werden. Wie sich später herausstellen sollte wirkte der 1:1 Ausgleich des amtierenden Meisters wie ein Weckruf für die Mannschaft der Sportfreude. Von diesem Zeitpunkt aus dominierten Sie das Geschehen und konnten mehrere zwingende Chancen herausspielen. Die Bälle wurden großteils flach gehalten und die gegnerische Mannschaft mürbe gespielt. Mehrere Einschussmöglichkeiten aus aussichtsreicher Position wurden nicht zuletzt durch den starken Schlussmann im Dress der Fraxner zur Nichte gemacht. Durch die hohe Kampfbereitschaft, dem Siegeswillen beider Hobbyliga Spitzenteams und dem lautstarken Miteifern der Angereisten Fußballfans, entwickelte sich eine hecktische und spannende Schlussphase, in der auch die Gäste durch ihre weiten und befreienden Abschläge von hinten zu der einen oder anderen Möglichkeit, den Siegtreffer zu erzielen, kamen. Nach einem genial getretenen Freistoß von der linken Strafraumgrenze der Sportfeunde zeichnete sich Doc. Rene „die Katze“ Ritter.org mit einer Glanztat aus. Das Leder wurde äußerst preziös in Richtung Kreuzecke des beschriebenen Doktors gezirkelt, wo sich dieser plötzlich auf eine Größe von zwei Meter fünfzig streckte und die Wuchtel davor bewahrte, im Netz zu landen. In einer zweiten Aktion stand ein Spieler am Fünfmeterraum der Nofler. Durch den plötzlichen und underwartetem Ballbesitz hat er zum Glück der Sportis die hundert prozentige Torchance in den Sand gesetzt, wodurch sich am 1:1 Unentschieden nichts mehr änderte.

Trotz dieser Möglichkeiten waren die Sportfreunde zumindest in der zweiten Hälfte die klar besser aufspielende Mannschaft mit den besseren Torchancen. Umso ärgerlicher ist somit das Gegentor und die zahlreichen vergebenen Chancen. In Summe muss man sich, trotz der offensichtlichen Erleichterung der Gäste einen Punkt erkämpft zu haben, eingestehen, dass durchaus von einem Fairen Ausgang eines Spannenden und Kampfbetonten Spiels gesprochen werden kann. Ein gelungener Fußballabend für die Mannschaften und den zwölften Mann am Spielfeldrand.

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