Der Chancentod in Zwischenwasser

On 24. Mai 2013

Nach dem etwas unbefriedigenden 1:1 Unentschieden gegen den Titelverteidiger aus Fraxern der Vorwoche, betrat die Nofler Elf bei kühler Briese am Mittwoch dem 22.5. gegen die Kicker aus Zwischenwasser an. Bis in die Zehenspitzen motiviert doch leider ohne Flüssigkeitsversorgung aus der Wasserflasche starten die Mannschaft etwas hektisch in die Partie. Zu Beginn konnte kaum ausgemacht werden, wer die spielbestimmende Mannschaft ist, was sich aber in nur fünf Minuten ändern sollte. Hinten kaum bedroht und meist souverän in der Klärung heikler Situationen, spielten die Sportfreunde der Nofler im Angriff groß auf. Die Bälle wurden am laufenden Band durch geschickte Spielzüge an der überforderten Hintermannschaft der Gastgeber aus Zwischenwasser vorbeigemogelt. So ergaben sich bereits nach der ersten halben Stunde geschätzte acht hundertprozentige Torchancen, die allesamt vom engagiertem Torwart der Heimmannschaft sowie von den eigenen Angreifern durch inkonsequentes Verhalten vor dem fast leeren Tor vereitelt beziehungsweise vernebelt wurden. Selbst der Magister war nicht in der Lage die knifflige Aufgabe des Toreschießens zu lösen. Nachdem auch in weiterer Folge heftigen Druck auf das Tor der Gastgeber ausgeübt wurde, konnte in der 46. Minute endlich der Führungstreffer erzielt werden. Der sich gut freilaufende Rene „Toni“ Dobler traf vorerst nur den Torhüter, der den Ball Buchstäblich besitzen wollte, ihn aber schließlich wieder freigab wodurch „Toni“ uneigennützig aufspielte und den zuvor erfolglosen Magister Stadelmann in eine Situation brachte, in der das Tor wohl hätte davonfliegen müssen um dem runden Leder zu entkommen. Mit der knappen Führung ging es schließlich in die Halbzeitpause, in der sich der Waterboy erbarmte und die durstigen Kehlen der Sportis mit Trinkwasser versorgte.

Auch in Halbzeit zwei wurden die vergebenen Torchancen nicht weniger. Nach einiger Zeit sollten die, trotz spätwinterlicher Temperaturen und Regenfall, mitgereisten Fans (Kompliment und Dankeschön)mit dem zweiten Treffer Ihrer Mannschaft belohnt werden. Mag. Stadler tankte sich rechts im Sechzehnmeterraum durch, spielte flach für den heran galoppierenden Mätzlaaar auf, der unhaltbar in die kurze Kreuzecke einhämmert. Der Torhüter hatte das Nachsehen. Im Glauben den Bann gebrochen zu haben und der Hoffnung weiteres Zählbares aus der Überlegenheit hervorzubringen rannte man, wenn auch nicht mehr mit ganz so viel Elan, weiter auf das Tor der Mannschaft aus Zwischenwasser an. Bevor der Sack vorzeitig zugemacht werden konnte, war es plötzlich der Gastgeber der auf einen Punktegewinn hoffen konnte. Nach einer Standardsituation flog der scheinbar ungefährliche Freistoß ins kurze Eck von Doktors Kasten, wo dieser voller Vorfreude bereit stand, das Leder in Empfang zu nehmen. Kurz vor dem Eintreffen landete die Kugel auf dem nassen Rasen, nahm dementsprechend Fahrt auf und schlüpfte durch die durchnässten, mit kältetauben Händen gefüllten, Handschuhe des Nofler Schlussmanns. Trotz des knappen Spielstands von 2:1 hatte die Sportfreunde nicht das Gefühl das Spiel noch verlieren zu können. Schließlich konnte Martin „Malle“ Malin nach längerem Geplänkel mit dem Magister im Strafraum der verwirrten Zwischenwasser-Defensive die Maschen des gegnerischen Tors aus spitzem Winkel zwischenzeitlich vom Regenwasser befreien und so den Endstand von 3:1 für die Sportfreunde besiegeln. Trotz weiteren Vorlagen zum Beispiel von Edeljoker Martin „Vöxtar“ Bröll blieb es beim besagten 3:1 für das Auswärtsteam.

Drei Punkte sind´s geworden. Oooooopti! Teilweise waren wieder Ansätze von „Tiki-Taka“ im Angriffspiel der Nofler zu erkennen. Mit einer halbwegs vernünftigen Chancenauswertung hätte man an diesem winterlichen Abend ohne weiteres acht oder neun Tore erzielen können. Trotz zwei verletzen Topstürmern sind die Nofler von vorne bis hinten bestens aufgestellt, freuen sich aber auf dessen Rückkehr. Auffallend: Die Defensive ist bis dato aus dem Spiel heraus noch unbezwungen. Die drei Gegentreffer der ersten Spiele resultierten aus Standardsituationen.

 

Torfolge:

0:1 Mag. Stadler

0:2 Mätzlaaar

1:2 FC Zwischenwasser

1:3 Malle

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